Berlin - Im Nationalmuseum Kenias in Nairobi skizziert derzeit eine Ausstellung die Suche nach Objekten, die zu Kolonialzeiten aus Kenia in die Museen Europas und Nordamerikas gelangt sind, sei es per Handel, infolge von Kriegen oder Raub. Ein spannendes Projekt, wie man im Internet sehen kann. Es geht nicht nur um die aktuell so populäre Rückgabe-Debatte, sondern um die Kontrolle von Erinnerungen und Geschichtsbewusstsein. Das wurde am Dienstagnachmittag bei einer vom Goethe-Institut moderierten Online-Debatte schnell klar. 

Die Diskutanten aus Kenia, London und Deutschland waren sich nämlich vor allem über zweierlei einig: Das Wichtigste für die Zukunft sei der offene Zugang zu den Objekten in den Museen, ihren Depots und Archiven. Nur so sei eine gleichberechtigte Debatte überhaupt möglich. Und zweitens: Die „Communities“, die Gesellschaften, aus denen diese Objekte stammen, müssen über deren Zukunft bestimmen können.

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