Berlin - Der beste Kenner eines Landes, heißt es bei dem Soziologen Georg Simmel, sei der Fremde, der bleibt. Ganz in diesem Sinne hat sich Asfa-Wossen Asserate, der 1948 als Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers in Addis Abeba geboren wurde und seit vielen Jahrzehnten in Deutschland lebt, in den Dienst seiner Wahlheimat gestellt, um in ihr und mit ihr über gutes Benehmen nachzudenken. „Manieren“ heißt sein Bestseller aus dem Jahre 2003, in dem es ihm nicht um Belehrungen oder die Erstellung eines Verhaltenskanons ging, sondern um die Wahrnehmung von Regeln und Abweichungen im Umgang mit den Umgangsformen. „Manieren“ ist ein erstaunliches Buch, das Leselust weckt und seine Energie aus der Freude am Erstaunen bezieht.

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