Berlin - Ende der 1960er-Jahre dreht der ungarische Regisseur György Hintsch seinen Film „Der Spatz ist auch ein Vogel“. Hinter dem neckischen Titel verbirgt sich eine handfeste Gesellschaftssatire. Es geht um zwei Brüder, Zwillinge. Der eine flieht 1956 aus Ungarn in den Westen, um dort sein Glück zu machen. Der andere bleibt in der Heimat. Jahre später kehrt der Abtrünnige auf Besuch zurück und erlebt, wie sich ihm, oder besser: seiner harten Währung, alle Türen öffnen. Der Ost-Zwilling, bis dahin ein Pechvogel, ergreift nun die Initiative und tauscht die Rollen.

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