Annekathrin Bürger (Jette) und Jürgen Heinrich (Johannes) in Rolf Römer's Film "Hostess".
Foto: DEFA/Dieter Jaeger

Berlin - Seit Ende 1969 arbeitet der Schauspieler Rolf Römer an einem Film, den er auch selbst inszenieren will. „Hostess“ ist das Porträt einer jungen Frau, die als Stadtführerin im neuen Fernsehturm am Alexanderplatz arbeitet. Jette spricht drei Sprachen, begleitet Gäste aus aller Welt durch Ost-Berlin und kompensiert dadurch auch die Enge der Verhältnisse. Zu ihrem Glücksanspruch gehört eine erfüllte Partnerschaft. Doch ihr Freund, ein Automechaniker, erweist sich immer mehr als „Schmiergeldheini“: „Raffgierig und geizig ist er geworden, eine richtige Krämerseele.“ Am Anfang des Films trennt sie sich von ihm; am Ende kehrt sie in seine Wohnung zurück und räumt sie rigoros um. Sie ist keineswegs bereit, ihren Lebensanspruch aufzugeben.

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