Demi Lovato, 38, ist nach einer Drogen-Überdosis nur knapp dem Tode entronnen. Wie die Sängerin und Schauspielerin jetzt in einem YouTube-Trailer für die autobiografische Dokumentarserie „Dancing with the Devil“ sagte, habe sie damals drei Schlaganfälle und einen Herzinfarkt erlitten. Wie knapp es damals war und welche Folgen das noch heute für sie hat, erzählt der ehemalige Disney-Star dort zum ersten Mal: „Meine Ärzte meinten, ich hätte nur noch fünf bis zehn Minuten gehabt.“

Lovato: „Ich habe damals definitiv eine Linie überschritten!“

Die Ärzte konnten Lovato zwar das Leben retten, doch nach der Überdosis habe sie erst nichts mehr sehen können und leide noch heute unter den erheblichen Spätfolgen. „Ich habe einen Hirnschaden davongetragen und kann heute nicht mehr selbst Auto fahren“, so Demi Lovato. „Ich habe blinde Punkte auf meinem Sehfeld.“ Im Rückblick wundert sich Lovato, dass sie überlebt hat: „Ich habe schon viele Leben gehabt, wie meine Katze … Ich bin schon in meinem neunten Leben.“

Dass sie überlebt hat, begreift sie mittlerweile wie eine Wiedergeburt: „Ich habe damals definitiv eine Linie überschritten, die ich zuvor noch nie überschritten hatte.“ Heute sei sie stolz auf die Person, die sie nach ihrer Überdosis geworden sei. Sie wolle offen ihre Geschichte erzählen, so Lovato, um sich selbst nicht aus der Verantwortung zu stehlen. Sie habe viel aus ihrer Vergangenheit gelernt. „Jedes Mal, wenn du einen Teil von dir unterdrückst, wird er noch stärker hervortreten.“

Lovato: „Es war eine schmerzhafte Reise, aber ich bereue nichts.“

Die Doku „Dancing with the Devil“ soll ab dem 23. März auf Lovatos YouTube-Kanal zu sehen sein. Darin treten unter anderem ihre Mutter, ihr Stiefvater und ihre Schwester auf. Auch Kollegen, darunter Pop-Star Elton John, kommen zu Wort. Lovatos Beziehung zu Max Ehrich wird ebenfalls thematisiert – der Schauspieler war kurz mit ihr verlobt. Sie wolle offen über ihre emotionalen Probleme sprechen, so Lovato, vergangene Traumata und die eigenen Fehler nach dem frühen Ruhm.

Trotz der schrecklichen Erfahrungen wolle sie allerdings nichts von dem rückgängig machen, was sie erlebt habe, verriet Lovato dem Magazin People.com. „All das musste passieren, damit ich meine Lektion lernen konnte … Es war eine schmerzhafte Reise, und manchmal werde ich traurig, wenn ich an den Schmerz denke, den ich aushalten musste, aber ich bereue nichts.“