Berlin - Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Medienhauses Axel Springer, hat der Vorsitzenden der EU-Kommission einen offenen Brief geschrieben. Er kulminiert in der Forderung, Ursula von der Leyen möge dafür sorgen, dass es großen amerikanischen und chinesischen Online-Plattformen in der EU verboten wird, „private … Daten zu speichern und für kommerzielle Zwecke zu verwenden“.

Veröffentlicht hat Döpfner seinen Appell in der verlagseigenen Tageszeitung Welt. Und wie wichtig es ihm damit ist, sieht man nicht nur daran, dass sein Schreiben mit knapp 18.000 Zeichen exorbitant lang ist. Auf welt.de, wo normalerweise fast alle Texte hinter der Bezahlschranke stehen, ist Döpfners langer Riemen für jeden frei zugänglich. Man merkt: Hier hat jemand eine Botschaft, die er unbedingt loswerden will – nicht nur an die Adresse der EU-Kommissionspräsidentin.

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