Paul Celan im Alter von 18 Jahren (Passfoto, 1938).
Foto:  Wikipedia

Berlin - Vermutlich am 20. April vor fünfzig Jahren hat sich Paul Celan in Paris in die Seine gestürzt, sein Leichnam wurde am 1. Mai 1970 geborgen. Doch nicht nur an seine Todesumstände knüpfen sich Rätsel. Paul Celan, am 23. November 1920 als Paul Antschel in Czernowitz in der Bukowina geboren, ist zwar von Bedeutsamkeit umwispert, doch sein Werk nicht wirklich bekannt. Sein Name, von ihm selbst geschaffen aus den Silben der rumänischen Variante des Familiennamens Ancel, ist heute ein Begriff wie ein Denkmal – als bedeutend anwesend, wenig beachtet. Seine Wendung „der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ übersteigt noch die Berühmtheit des Gedichts, aus dem sie stammt: „Todesfuge“.

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