Mannheim - Ein Gespenst geht um in Bonn. In den Ruinen des Kanzlerbungalows ist Helmut Kohl hinter bodenlangen Vorhängen als Silhouette zu erkennen. Davor schreiten sieben Wissenschaftler durch einen schimmernden Teppich aus Nebel zu den Klängen von John Cages „In A Landscape”.

So beginnt die Regisseurin Sandra Strunz im Mannheimer Nationaltheater das Stück „Der Elefantengeist” über Helmut Kohl - als Charakterstudie und Requiem für einen unerlösten Geist: düsteres Endzeitpanorama statt blühender Landschaften. Apokohlypse Now. Das Premierenpublikum quittiert die Aufführung mit kräftigem Applaus.

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