Man kann wirklich sagen, dass der Flüchtling Khaled Ali schwarz nach Finnland kommt. Die erste Szene in Aki Kaurismäkis Film „Die andere Seite der Hoffnung“ zeigt einen Mann, der sich aus einer Ladung Schüttkohle erhebt. Zuerst sind nur seine Augen zu sehen, die unruhig hin und her blicken, dann wühlt sich sein Körper allmählich aus dem Grus. Der Mann klopft sich ab, schultert den Seesack und verlässt den Frachter im Hafen von Helsinki über die Gangway, selbstbewusst wie ein Tourist, aber auch schwarz wie ein Bergmann. Vor sich ein Leben, von dem er noch nichts weiß.

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