Der Raffael-Saal im Potsdamer Orangerie-Schloss ist ein Denkmal des Glaubens an die moralische und politische Überzeugungskraft der Kunst.
Foto: Stiftung Preußische Schlkösser und Gärten

Berlin - Man spreche nach, mit luftdurchdrungenem Ton: Rrraa-pha-el. Nicht knapp Raffael. Und wandle in so erhobener Stimmung durch den Park von Sanssouci bis hoch zum Orangerie-Schloss. Eine gewaltige Kulissenarchitektur mit Türmen, Galerien und Terrassengärten, errichtet 1854 bis 1861 für König Friedrich Wilhelm IV. nach dessen eigenen Skizzen, die von Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse in Pläne umgesetzt worden waren. Hinter der langen Fassade entstanden lichte Hallen für die empfindlichen Pflanzen des Parks, Wohnungen für Gäste der königlichen Familie, einige Nutzräume – und der Raffael-Saal. Bitte wieder mit erhobener Stimme sprechen.

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