Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie.
Foto: AP / dpa

Berlin - Seit Montag liegt in den Buchhandlungen die Übersetzung des neuen Romans von Salman Rushdie. Auf der Rückseite des Schutzumschlages steht: „Quichotte, inspiriert von Cervantes’ Klassiker, erzählt die Geschichte des Handelsvertreters Ismael Smile, der sich in einen Fernsehstar verliebt und auf eine Reise quer durch die USA begibt, um sich ihrer als würdig zu erweisen.“ So knapp und also fast völlig daneben. „Quichotte“ ist nicht von Rushdie. „Quichotte“ wird von einem von Rushdie erfundenen Autor erzählt. Der war bisher ein mäßig erfolgreicher Verfasser von Spionagegeschichten. „Quichotte“ ist sein Versuch eines Sprunges in die ganz andere Welt der Literatur. Eine Komplikation. Eine von sehr, sehr vielen.

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