Der Kaiser von Kalifornien in der Volksbühne.
Foto: Julian Röder

Berlin - Die abenteuerliche Geschichte des Baseler Tuchhändlers Johann August Sutter werden die wenigsten kennen. Dabei ist es eine fantastisch große, widersprüchliche Geschichte, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts zutrug und von der beschaulichen Schweiz ins aufbrechende, noch kaum erschlossene Nordamerika führt, wohin es alle Unzufriedenen, Tatenhungrigen dieser Welt zog, die nach Freiheit und Reichtum suchten. Johann August Sutter, der „Bakrotteur, Ausreißer, Landstreicher, Vagabund, Dieb und Betrüger“, wie Blaise Cendrars ihn neunzig Jahre später in seinem biografischen Roman „Gold“ beschreibt, war einer der agilsten und auch skrupellosesten unter ihnen. Als er auf der Flucht vor seinen schweizerischen Gläubigern 1834 im Hafen von New York landete, besaß er nichts als eine besonderes wache Neugier und die Entschlossenheit, etwas Großes zu schaffen. 14 Jahre später wird er auf einem Agrar-Imperium in Kalifornien sitzen und – kurz zumindest – „der reichste Mann der Welt“ sein.

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