Dem Kater ist heiß. Er liegt herum wie ein nasser Sack. Dabei ist er ja nun gerade nicht nass wie unsereiner, wenn wir bei 33 Grad im Schatten unter Auferbietung der letzten Kräfte die Hand heben, um uns etwas Luft zuzufächeln. Oder wenn wir unseren vorsorglich gebuchten Slot ausnutzend am Beckenrand hängen (angenehmere Variante von nass).

Der Kater schwitzt zwar auch, aber nur an ganz wenigen Quadratzentimetern seines pelzigen Körpers. Zwischen den Zehenballen etwa. Oder am Maul. Wenn Sie also erschrecken sollten, weil es aussieht, als ob Ihre Katze sabbert, seien Sie beruhigt. Sie kühlt sich. In den letzten Jahren suchte der Kater, der ja gebürtiger Grieche ist, im Sommer besonders gerne den Balkon auf, um sich dort auch bei größter Hitze auf die Fliesen fließen zu lassen. Dieses Jahr nicht. Er bleibt drinnen, meist in Sichtweite seines Fressplatzes und schleppt sich alle paar Stunden einen Viertelmeter weiter, vermutlich weil das Parkett unter ihm zu qualmen beginnt. 

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