Spaniens Vorzeigepaar, royaler Biedermeier:  König Felipe VI. und Königin Letizia.
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König Felipe (52) und Königin Letizia (47) galten bislang als die absolut skandalfreien Nachfolger des skandalumwitterten Juan Carlos (82) – so als sei im spanischen Königshaus der Reset-Knopf gedrückt worden. Es sei in diesem Zusammenhang nur daran erinnert, wie Felipe seinen Vater nach zahlreichen und gut belegten Berichten spanischer Medien zur Abdankung drängte, weil der Senior seinem Sohn mitgeteilt hatte, sich von seiner Gattin Sofía (81) scheiden lassen zu wollen, um seine ständige Begleiterin der letzten Jahre Corinna zu Sayn-Wittgenstein (56) zu heiraten.

Doch nun könnte der Saubermann, Familienvater und Vorzeigekönig nach einem Bericht des britischen Telegraph in Bedrängnis kommen: Demnach sollen er und Letizia vor 16 Jahren auf ihrer immerhin dreimonatigen Hochzeitsreise durch den Pazifik rund eine halbe Million Euro verpulvert haben – Geld, das das junge Paar gar nicht besaß. Wer also hat diese Reise bezahlt? War es der mittlerweile in Ungnade gefallene Vater? Aber woher hatte Juan Carlos dann so viel Geld?

Zugegeben, die ganze Geschichte samt einiger schöner Details wie zum Beispiel, dass Felipe und Letizia auf den Fidschi-Inseln unter den Pseudonymen „Mr. und Mrs. Smith“ unterwegs waren, um ihre Anonymität zu wahren – die ganze Geschichte gibt noch keinen Skandal her, kratzt aber am Image des in seiner Langeweile ja schon unheimlichen Biedermanns Felipe. Ob Corinna zu Sayn-Wittgenstein hinter den Enthüllungen steckt: als späte Rache einer Zurückgewiesenen?

Wie auch immer, endlich kommt etwas Schwung in die royale Bude. Mehr Unterhaltung bitte!

Justin Bieber (26) wäre auch gern König, nämlich King of Pop, aber dazu fehlt dem kanadischen Sänger dann doch noch etwas das musikalische Format. Egal, der Mann ist gerade damit beschäftigt, sich gegen Gerüchte zu wehren. So berichten US-Medien wie People und Pitchfork, eine Frau habe Bieber am Sonnabend auf Twitter beschuldigt, sie im Jahr 2014 in einem Hotel in Texas sexuell genötigt zu haben. Der Tweet und der Account seien später von dem Nachrichtendienst entfernt worden, hieß es weiter in den Berichten.

„Gerüchte sind Gerüchte, doch sexuellen Missbrauch nehme ich nicht auf die leichte Schulter“, schrieb Bieber nun auf Twitter. Eigentlich habe er sich sofort äußern wollen: „Aber aus Respekt gegenüber den vielen Opfern, die täglich mit diesen Problemen leben müssen, wollte ich sicher sein, vorher alle Fakten zusammen zu haben.“ Er verwies auf Rechnungen, Magazinberichte und Fotos. Er sei nie in dem Hotel abgestiegen; seine damalige Freundin, die Schauspielerin Selena Gomez, sei in der Nacht bei ihm gewesen.

Und so schlussfolgert der Mann: „Diese Geschichte ist faktisch unmöglich.“ Deshalb werde er mit Twitter und den Behörden rechtliche Schritte einleiten.

Leonie von Hase (35) ist eine Königin, eine Schönheitskönigin, um genau zu sein. Die amtierende Miss Germany freut sich auf die Suche nach ihrer Nachfolgerin. Was soll sie auch sonst tun, im Unterschied zu den Blaublütern ist ihre Regentschaft klar befristet. „Ich finde es super spannend zu sehen, wer nach mir kommt“, sagte sie nun nach dem Start der Bewerbungsphase: „Ich bin gespannt auf starke und authentische Frauen, die Sprachrohr für uns Frauen sind. Und ich kann jede ermutigen, mitzumachen.“ Was für ein Miss-Amt: Sprachrohr für Authentizität sein.

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