Louise Glück mit dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama bei der Verleihung der National Humanities Medal (Medaille für Geisteswissenschaften) an die Lyrikerin 2016 im Weißen Haus. Jetzt hat sie den Literaturnobelpreis erhalten. 
Louise Glück mit dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama bei der Verleihung der National Humanities Medal (Medaille für Geisteswissenschaften) an die Lyrikerin 2016 im Weißen Haus. Jetzt hat sie den Literaturnobelpreis erhalten. 
Foto: Carolyn Kaster/AP/dpa

Stockholm - Die Presseränge in der Schwedischen Akademie waren spärlich besetzt, die Fenster weit zum Lüften geöffnet geöffnet, als am Donnerstag kurz nach 13 Uhr die Gewinnerin des diesjährigen Literaturnobelpreises in betont nüchterner Feierlichkeit bekanntgegeben wurde. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr die 1943 in New York geborene Lyrikerin Louise Glück, die erstmals 1968 mit ihrem Gedichtband „Firstborn“ in Erscheinung getreten ist. Über den Kreis der Lyrikliebhaber hinaus gilt Louise Glück als weitgehend unbekannt. In den Literaturredaktion der Feuilletons jedenfalls herrschten am Donnerstagmittag fragende Blicke. 

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