Voller Wut empfangen die Arbeiter eines maroden Chemiewerkes den Treuhand-Chef (Ulrich Tukur) – doch der steigt aus dem Auto und stellt sich der Menge. Nicht nur im Film, auch in der Politik wird derzeit wieder über die Treuhand diskutiert, jene Institution, die binnen kürzester Zeit die DDR-Wirtschaft auf Marktwirtschaft umstellen sollte und dabei weite Landstriche deindustrialisierte. Die Ermordung des Treuhand-Chefs Detlev Rohwedder im April 1991 war schon damals Thema in der darstellenden Kunst, etwa in Rolf Hochhuths provokantem Theaterstück „Wessis in Weimar“.

"Der Mordanschlag" ist Fiktion gepaart mit der Orientierung an historischen Ereignissen

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