Der Bildhauer Günther Uecker hinter einem Detail aus seinem achtteiligen Nagel-"Wald" von 1984 in der Sammlung der Nationalgalerie (derzeit wegen der Bauarbeiten im Depot).
Foto:  Max Lautenschläger

Berlin- Rostock-Schwerin. Günther Uecker kam  am 13. März 1930 auf der Ostsee-Halbinsel Wustrow zur Welt. Berühmt wurde er in Düsseldorf, wohin er 1953 nach seinem Rauswurf aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo seine  freie Kunstauffassung die Stalinisten reizte, geflohen war. Seit fünf Jahrzehnten nennt man ihn den "Nagelkünstler". Deswegen zählt er heute zu den bedeutendsten deutschen Künstlern. Noch in diesem Jahr gründet  er ein Forschungsinstitut, das Stipendien an junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vergibt. Heute wird er Neunzig. Wir gratulieren! Und in Rostock und Schwerin, in den großen Museen seiner alten mecklenburgischen Heimat, beginnen Retrospektiven.

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