Berlin - Ich bin im November geboren. Ich kenne mich also sehr gut aus mit grauen Nebel- und Regentagen und matt-dunklen Stimmungslagen und, überhaupt, mit allen anderen Zutaten, die den November zum vielleicht anstrengendsten Monat im Jahreszyklus machen. Im Schönheitswettbewerb der zwölf Jahresteile dürfte der November am schlechtesten abschneiden. Denn: Der Dezember hat Weihnachten, der Januar die guten Vorsätze, der Februar wiederum lockt mit der Aussicht auf den März (und natürlich auf den Frühling). Aber der November? Er hat nichts zu bieten außer den nebulösen Vorgeschmack auf Monate emotionaler Finsternis.

irgendwie fühlt sichs momentan bissl so an als wär man mit der ganzen gesellschaft stationär auf der psychiatrie, alle...

Gepostet von Stefanie Sprengnagel am Sonntag, 8. November 2020

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