Dies sei das „Ende der Geschichte“, behauptete der amerikanische Philosoph Fukuyama nach dem Sieg des Westens im Kalten Krieg. Etwas Besseres habe die Menschheit nicht mehr zu erwarten, der Geschichts-Telos habe sich erfüllt. Kritiker hielten lakonisch dagegen: Der Kapitalismus hat die Systemkonkurrenz gewonnen, aber er ist nicht die Lösung für die Menschheit. Wer hat recht?

Der Westen habe keinen Plan, stellt Antje Vollmer in der Berliner Zeitung fest und bedauert, dass mit dem Scheitern des „realen Sozialismus“ die Diskussion über nötige Systemalternativen im Westen versandet ist. Man muss nicht jeder Wendung in ihrem Text zustimmen, doch die generelle Diagnose stimmt. Der Westen scheitert an seinem Hochmut, die beste aller Welten zu sein.

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