Christo und Jean-Claude vor einem Modell des verpackten Reichstages 
Foto: Raquel Manzanares/dpa

Berlin - „Ein jegliches hat seine Zeit“, heißt es bei Salomo. Und die 16. und letzte Zeile seiner von Luther übersetzten Predigt besagt: „Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.“ Komisch, dass mir gerade das einfällt, während ich nach Worten suche, um einen Künstler zu würdigen, der über Jahrzehnte die Welt in Atem hielt mit seinen spektakulären Verhüllungen von auratischen Landschaften und markanten, geschichtsträchtigen Bauten. So den Pariser Pont Neuf – die Brücke der Liebenden. Die Kunsthalle Bern. Den Gasometer Oberhausen. Die Inseln in der Biscayne Bay von Florida. Und, wer könnte das jemals vergessen, den Berliner Reichstag.

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