Keine drei Worte haben das Fernsehgefühl der Deutschen in den 70er-Jahren so sehr geprägt wie die schnell gesprochene Begriffskombination „Hund, Katze, Maus“. Das riefen stereotyp die Rateteams, wenn sie in der Show „Montagsmaler“ gebannt auf einen Bildschirm schauten, wo aus einer hingehuschten Strichlinie Begriffe zu erkennen waren. Es kam auf Schnelligkeit und Schlagfertigkeit an, in Gestalt der „Montagsmaler“ wurde der Fernsehnonsens zum heiligen Ernst für Groß und Klein. Dilettantismus paarte sich mit Hyperaktivität und geriet zur gelungenen Feierabendunterhaltung.

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