Vor drei Wochen ist „Der Kopflohn“ im Aufbau-Verlag veröffentlicht worden, der, wie Anna Seghers ihn im Untertitel nannte, „Roman aus einem deutschen Dorf im Spätsommer 1932“. Pierre Radvanyi, der Sohn der Schriftstellerin (1900–1983), hat die Neuauflage des Buches, versehen mit einem Nachwort und Anmerkungen, „noch mit Freude wahrgenommen“. Das schreiben Hans-Willi Ohl (für den Vorstand der Anna-Seghers-Gesellschaft) und Moritz Malsch (für den Vorstand der Anna-Seghers-Stiftung) in einem gemeinsamen Nachruf, der am Mittwochnachmittag die Redaktion erreichte. Pierre Radvanyi ist in der Nacht zum 6. Dezember in Paris gestorben. Er hat sich bis zuletzt – und bis 2010 zusammen mit seiner Schwester Ruth – für das Werk von Anna Seghers eingesetzt.

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