Am Freitag, den 12. September 2008 erhängte sich David Foster Wallace in der Scheune seines Hauses. Am Sonnabend fand ihn seine Ehefrau, die Malerin Karen L. Green. Im Februar war er 46 Jahre alt geworden und hatte nach eigenen – von Freunden und Verwandten nicht bestätigten – Angaben von seinem neunten oder zehnten Lebensjahr an mit Depressionen zu kämpfen. Dazu kamen Alkohol und Drogen, eine geniale Intelligenz. Er musste scheitern. Aber, was heißt scheitern. Es war ein Sieg. Nach ich weiß nicht wie vielen Selbstmordversuchen hatte es endlich geklappt.

David Foster Wallace hat eines der wichtigsten literarischen Werke der vergangenen einhundert Jahre vorgelegt, gegen und mit den Höllengeistern, die ihn plagten, die ihn ja nicht nur depressiv, sondern auch aggressiv machten, ihn mit paranoischen Ängsten verfolgten und dazu führten, dass er andere – meist Frauen – schlug und verfolgte.

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