Berlin - Als sich der Spiegel Ende 2018 von seinem damaligen Chefredakteur Klaus Brinkbäumer trennte, beschlossen die Gesellschafter des Nachrichtenmagazins – die Mitarbeiter KG, der Verlag Gruner + Jahr und die Erben von Spiegel-Gründer Rudolf Augstein –, in dem Blatt ab 1. Januar ein Führungstrio einzurichten: die damalige Online-Chefin Barbara Hans, der Reporter Ulrich Fichtner und als Primus inter pares Steffen Klusmann, damals noch Chefredakteur des Manager Magazins.

Wie es derzeit aussieht, wird von den drei Journalisten demnächst nur noch Klusmann der Chefredaktion angehören. Fichtner trat seinen Job gar nicht erst an. Er stolperte über seine – vorsichtig formuliert – unglückliche Rolle im Fall Claas Relotius, jenes Spiegel-Reporters, der dem Magazin Dutzende frei erfundene Geschichten untergejubelt hatte. Für ihn rückte der Blattmacher Clemens Höges auf.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.