Es hat seine Nachteile, Leser der FAZ oder SZ zu sein. Wer sich auf diese Blätter beschränkt, hat noch immer nichts mitbekommen von den erheiternden Turbulenzen um den soeben erschienenen Thriller „Der Sturm“ eines gewissen Per Johannson. Hinter Johansson steckt, wie berichtet, zumindest zur Hälfte der Chef des SZ-Feuilletons, Thomas Steinfeld. Das Pseudonym hat ein Redakteur der „Welt“ über einen Umweg geknackt: Er erkannte in dem Mordopfer des Krimis Züge von Steinfelds Rivalen und Ex-Chef Frank Schirrmacher und war so in einer langen Indizienkette auf den Autor Steinfeld gekommen. Dem äußerlich betont sanften Feuilletonisten Steinfeld traute er zu, sich genüsslich ausgemalt zu haben, wie der als mitunter tyrannisch geltende FAZ-Herausgeber nicht nur umgebracht, sondern von einer braven Dachsfamilie hernach durchprobiert und zerrissen wird.

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