Berlin - Nirgends ist die eherne Pflicht belegt, ein deutsches, von deutschen Steuern erhaltenes Stadttheater habe sich mit der deutschen Nibelungensage zu befassen, der deutschen Geschichte also unter den Rock zu fassen, um endlich den historischen Deutschmief zu vertreiben. Es gibt zwar durchaus gute Gründe dafür. Es gibt auch Gründe, den Nibelungenstoff in der vor gut 150 Jahren im deutschen Weimar uraufgeführten Fassung einem großstädtischen Publikum im 21. Jahrhundert zu präsentieren – die Vergangenheit ist ja nicht vergangen, die Geschichte hört nicht auf, die deutsche bekanntermaßen besonders nicht.

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