Gutes tun, macht glücklich, heißt es. Claudia Henne sieht recht glücklich aus. Sie hat etwas ermöglicht, das bleibt ­– neben ihren mannigfaltigen anregenden Kulturreportagen und den scharfsinnigen, originellen Kunstkritiken. Zum Finale ihres Berufslebens hat sie gespendet, eine (ungenannte) hohe Summe für ein Förderprojekt der Berlinischen Galerie. Sie sagt, damit hab sie sich ebenfalls ein großes Geschenk gemacht. Und an die Stadt, in der 1971 „mein anderes Leben begann“. Henne wählte für ihr Förderprojekt den Titel „Das andere Leben“. Sie war aus einer westdeutschen Kleinstadt im Zonenrandgebiet ins West-Berlin der turbulenten Studentenbewegung gekommen, in die Frontstadt mit den tiefen Wunden und Narben des Krieges. Zugleich in eine Freiheit, „die ich so nicht kannte.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.