Berlin - Im Frühjahr 1955 ahnt der Schauspieler und Regisseur Gerhard Klingenberg nicht, dass er später mal Intendant des Wiener Burgtheaters werden würde. Noch arbeitet der 26-Jährige in Innsbruck, spielt den Franz Moor und sucht nach neuen Herausforderungen. Er will raus aus der Provinz, bewirbt sich hier und da und auch in der DDR. Mit einem Empfehlungsschreiben des Wiener Prinzipals Wolfgang Heinz ausgestattet, spricht er bei Helene Weigel in Ost-Berlin vor. Die schleppt ihn schnurstracks zu Brecht und engagiert ihn auf der Stelle. Doch große Aufgaben am Berliner Ensemble sind nicht in Sicht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.