Vor ungefähr acht Jahren, als ich in London lebte, riefen meine guten Freunde Naomi und Michael an und fragten mich, ob ich Zeuge der Beschneidung ihres Sohnes sein wollte. Sie würden keine religiöse Zeremonie daraus machen, versicherten sie mir. Der „Mohel“ – so nennt man die Person, die die Beschneidung durchführt – sei ein Arzt. Die Beschneidung sollte bei ihnen zu Hause stattfinden ohne Gäste, Gebete oder Feierlichkeiten.

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