Berlin - Schon der Rossini-Enthusiast Stendhal sah seine Lieblingswerke oftmals entstellt durch die Lächerlichkeit der Bühnendekoration. Bei „Tancredi“, der ersten ernsten Oper Rossinis, warfen die Bäume ihre Schatten an den Bühnenhimmel. Und das Schiff, mit dem der Titelheld ins sizilianische Siracusa zurückkehrt, wackelte schief durch die Kulissen. Dem Zauber der Musik tat das keinen Abbruch. Auch die Besucher des „Tancredi“ in der Deutschen Oper dürfen sich in erster Linie an die Musik halten. Bei hauseigener Besetzung ist die Produktion als solche eine Übernahme vom Rossini-Festival 1999 in Pesaro.

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