Das sind die sechs Kandidaten für den Deutschen Buchpreis 2020.
Foto: Arne Dedert/dpa

Als Saša Stanišic vor einem Jahr mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, sagte er den Gästen der Preisverleihung: „Wenn Sie mir später gratulieren, halten Sie sich bitte eine Spuckdistanz weg.“ Aufgrund eines Infekts konnte er nur dank Ibuprofen die Bühne betreten und seine Dankes- (für die Auszeichnung) und Wut- (wegen des Nobelpreises für Peter Handke) Rede halten. Spuckdistanz ist in diesem Jahr erst recht geboten. Immerhin weiß man nicht, wer das grassierende Kulturstopp-Virus alles in sich trägt. Frankfurt am Main, wo die Verleihung stattfindet, ist wie auch Berlin ein Risiko-Ballungszentrum. Deshalb wird nur ein Häuflein Leute leibhaftig vor Ort sein: die siebenköpfige Jury natürlich, und vor allem die sechs Autoren der für die Shortlist auserwählten Bücher.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.