Für ihn war das Jahrzehnt höchst erfolgreich: 2013 erhielt Saša Stanišic den Alfred-Döblin-Preis, 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse für den Roman „Vor dem Fest“ und 2019 den Deutschen Buchpreis für „Herkunft“. 
Foto: dpa/Andreas Arnold

Berlin - Der Deutsche Buchpreis für Saša Stanišic in diesem Herbst vervollständigt ein Bild, das im Lauf dieser Dekade nach und nach entstand. Nachdem „Herkunft“ sofort bei seinem Erscheinen im März gute Kritiken erhielt und im April auf den vierten Platz der Bestsellerliste geklettert war, hält sich das Buch dort seit der Preisverleihung zwischen den Positionen eins und fünf. Wer es bis Weihnachten noch nicht gelesen hat, wird es wohl inzwischen geschenkt bekommen haben und darf sich freuen. „Herkunft“ ist ein Roman und doch keiner, eine Autobiografie und doch keine, lebt von der Gegenwart seines Entstehens, greift in die Geschichte zurück. Der Erfolg von Stanišics „Herkunft“ bei den Lesern zeigt, dass die Bundesrepublik Deutschland sich im Feld der Literatur als Einwanderungsland bewährt.

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