Cannes/Berlin - Während des Festivals ist Cannes ein Mekka für Diebesbanden und Prostituierte. Die reisen eigens an in der kleinen französischen Mittelmeerstadt, um ihren Schnitt zu machen während der elf Festspieltage im Mai. Täglich erscheinende Filmfachblätter nennen Straßen und Plätze, die der besonnenen Festivalbesucher auf dem nächtlichen Weg ins Hotel oder Apartment besser meiden soll. Die eindrucksvoll bewaffneten Polizisten und Nationalgardisten in den Gassen erfüllen indes wohl eher symbolische Aufgaben – ebenso wie die Bombenspürhunde, die vor den chefmäßigen, sprich US-amerikanischen Gala-Vorführungen durch das Premierenkino Grand Théâtre Lumière gescheucht werden.

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