Während die Wiener Regierung alles daran setzt, die Grenzen ihres Landes für Flüchtlinge zu schließen, widmet sich das österreichische Kino mit nicht nachlassender Energie den Themen Flucht, Vertreibung und Exil. Im Programm des derzeit in Graz stattfindenden Filmfestivals Diagonale sind diese Themen jedenfalls fest verankert, zum Beispiel in Dokumentarfilmen wie „Paradies! Paradies!“ über irakische oder „Last Shelter“ über afghanische und pakistanische Flüchtlinge. Darüber hinaus lädt Jakob Brossmanns „Lampedusa im Winter“ zum Vergleich mit dem diesjährigen Berlinale-Gewinner „Fuocoamare“ ein: Brossmann gelingt eine sensibel beobachtete Studie über die alltägliche Solidarität von Gestrandeten und Einheimischen auf der italienischen Mittelmeerinsel.

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