Berlin -  Der Aprilscherz muss als Königsdisziplin des Scherzes verstanden werden. Er umfasst so ziemlich alles, was zu einem gelungenen Witz gehört: Überraschung, Vergnügen, Erkenntnisgewinn und Schadenfreude. Und er vollbringt geradezu ein Wunder, denn obwohl alle wissen, dass am 1. April dieser besondere Witz fällig ist, er gewissermaßen eine Institution darstellt, eine gesellschaftliche Verabredung, gelingt es immer wieder, die Menschen in die Irre zu führen. Dabei gibt es nur eine ethische Grenze: Die Lust an der Täuschung mag jemanden zum Idioten machen, darf ihm aber keinen ernsthaften Schaden zufügen.

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