Transnationaler Dialog über das Internet.
Transnationaler Dialog über das Internet.
Foto: imago images/Shotshop

Berlin - An Aktualität fehlt es dem Latitude-Digitalfestival nicht. Die Veranstaltung wirkt wie ein Spiegelkabinett, in dem die Themen Rassismus und Erinnerungskultur in stets neuer Ausleuchtung aufscheinen und so die tonangebenden Debatten der letzten Wochen flankieren. Die Rede ist vom Tod des US-Amerikaners George Floyd, sprich von der Alltäglichkeit rassistischer Gewalt und den mannigfaltigen Arten des Protests dagegen. Aber auch von der kürzlich abgeklungenen Aufregung über den kamerunischen Theoretiker Achille Mbembe und der sich an die Debatte anschließenden Forderung afrikanischer Intellektueller an Deutschland, die Artefakte zurückzugeben, die es aus afrikanischen Kolonien geraubt hatte. Letztlich spiegelt das Festival auch das geistige Erbe des Schriftstellers Albert Memmi, der kürzlich in Paris starb und als einer der Urväter postkolonialen Denkens gilt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.