Geradewegs ins Herz schießt ihm der erste Kuss der Schneekönigin. Und als die unfassbar schöne Dame den Jungen Kay in Hans Christian Andersens Märchen aus dem Jahr 1844 zum zweiten Mal küsst, da hat er seine Freundin Gerda, die Großmutter und alle daheim schon vergessen. Doch Gerda vergisst ihn nicht, sie wird ihn suchen, wird sich Rat holen, ein treues Rentier zur Seite bekommen und Jahre später ihren einstigen Spielkameraden Kay doch noch aus dem Eispalast befreien. „Da saßen sie beide, erwachsen und doch Kinder, Kinder im Herzen“, schreibt Andersen, „und es war Sommer, warmer, wohltuender Sommer.“

Das Märchen von der Schneekönigin ist an Spannung, an Kinderglück, an Traurigkeit und Herzenswärme kaum zu überbieten. Es hat immer wieder Bildende Künstler, Theatermacher und Filmregisseure zur Gestaltung gereizt – illustrierend und variierend. Die jüngste Adaption kommt aus dem Hause Disney und geht mit der Märchenhandlung sehr frei um.

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