Bevor der Film beginnt, müssen die Bilder das Laufen lernen. Wie täuscht man den Blick? Wie verschafft man dem Betrachter den Eindruck, dass aus unbewegten Bildern Bewegung entsteht? Bevor das Kino erfunden wurde, gab es schon zahlreiche Apparaturen zu diesem Zweck: Zoetrope und Praxinoskope, Phenakistiskope und Elektrotachyskope, Bilderstreifen in rotierenden Trommeln, Zauberräder, vertrackte Spiegelsysteme. Sie alle erzeugten den Eindruck eines lebenden Bildes, ein magischer Trick, den man zuerst auf Jahrmärkten fand. Fahrende Gaukler versetzten mit solchen Apparaturen die Zuschauer in Staunen und Schrecken.

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