Am 11. Januar des Jahres 1906 zieht Lion Feuchtwanger, er ist gerade einmal 21 Jahre alt, eine selbstzweiflerische Bilanz: „Merkwürdig, dass ich die unschönen Dinge so vieler Dichter in mir vereine: die knabenhafte Verlegenheit Grillparzers, die Koketterie und Zerrissenheit Heines, die Eitelkeit Schlegels, die lioness und Haltlosigkeit Wildes, die Selbstzerfressenheit Hebbels mit einem Stich ins Affektierte … Ob unter all diesem Wust ein poetischer Kern sich birgt?“

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