"Die Pfefferkörner" ermitteln seit 20 Jahren im TV.
Foto: dpa/Georg Wendt

HamburgIn Hamburg ist das Goldfieber ausgebrochen: Millionär Michael Gödeke (Hans-Peter Korff) hat irgendwo in der Stadt eine Kiste Gold versteckt - und die Schatzsucher versetzen die Stadt in einen Ausnahmezustand. Auch die „Pfefferkörner“ sind dem Geheimnis auf der Spur, bis sie jemand in der Krypta des Michels einschließt. Pfefferkorn Femi (Spencer König) ist der einzige, der ihnen helfen kann. Er sendet einen Notruf an alle ehemaligen Pfefferkörner - und tatsächlich kommen fünf von ihnen aus allen Winkeln der Erde zur Hilfe. Gemeinsam können sie ihre Freunde befreien und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) den Schatz überreichen.

Seit 20 Jahren ermitteln die „Pfefferkörner“ schon in Hamburg. 1999 trafen sich die cleveren Kinderdetektive das erste Mal in ihrem Hauptquartier auf dem Boden eines Gewürzlagers in der Hamburger Speicherstadt. Von hier aus lösen sie kniffelige Fälle und überführen Umweltsünder, Tierhändler und Drogenschmuggler. Dabei helfen sie sich auch gegenseitig bei persönlichen Problemen wie der Scheidung der Eltern oder das erste Verliebtsein. Die erste Generation der „Pfefferkörner“ ist längst erwachsen, mittlerweile ermittelt mit Nele (Ronja Levis), Levin (Moritz Pauli), Kira (Marlene von Appen), Tayo (Samuel Adams) und Femi (Spencer König) die zehnte Generation.

Die tollste Folge war für mich, als wir zum Thema Tierschutz gedreht haben und Welpen am Set haben durften.

Emma-Darstellerin Aurelia Stern

„Der coolste Ort, an dem wir je gedreht haben, waren das Rathaus und die Elbphilharmonie“, sagte Moritz Pauli beim Preview zur 200. Folge, die am 7. Dezember um 8.50 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird. Die Folgen werden immer in den Ferien gedreht, damit die Kinder keinen Unterricht in der Schule verpassen. Produziert wird die Serie von der Letterbox Filmproduktion im Auftrag der ARD unter Federführung des Norddeutschen Rundfunks (NDR). „Die tollste Folge war für mich, als wir zum Thema Tierschutz gedreht haben und Welpen am Set haben durften“, sagte Aurelia Stern, die die Emma spielte.

Dabei gehen die Geschichten mit der Zeit. Waren die Streifenwagen der Polizei früher noch grün statt blau und es gab Festnetztelefone, ermitteln die „Pfefferkörner“ heute im Internet und können Handys orten. Auch die Lebensumstände der Kinder haben sich im Laufe der Zeit geändert: Es gibt gleichgeschlechtliche Elternpaare und mit Tayo und Femi ein Brüderpaar, das aus Nigeria geflohen ist. Geblieben sind die leicht veränderte Titelmelodie und spannende Detektivgeschichten für junge Zuschauer zwischen acht und vierzehn Jahren.