In kurzer Folge und mit frappierender Unerschütterlichkeit füttert der tschechische Experimentalmusiker, Maler und Objektkünstler Petr Válek seine viel beachteten Social-Media-Kanäle, als wollte er das Internet zum Überquellen bringen. Man sieht ihn, einen Mittvierziger mit blonder struppiger Mähne und überwuchertem Gesicht, mit einer akustischen Gitarre einen Kühlschrank verprügeln. Oder er bedient mit großem Ernst ein selbst gebautes atonales, elektronisch verstärktes Piano: ein schuhkartongroßes Gebilde, in das er unablässig lärmende Objekte fallen lässt, die er mit fünf Hebeln in Bewegung hält und meist wieder hinausschleudert.

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