Peter Sloterdijk schaut nach vorn und begrüßt die Corona-Pandemie als Demokratiekunde.
Foto: dpa/Roland Schlager

Peter Sloterdijk (73) stattet die Corona-Pandemie mit philosophischen und staatspolitischen Weihen aus. Wir wollen das nach all den persönlichen Betroffenheits- und Befindlichkeitsmeldungen mehr oder weniger prominenter Menschen in den letzten Monaten sofort als willkommene Abwechslung verbuchen. Nun, der mittlerweile emeritierte Philosoph aus Karlsruhe gab der österreichischen Nachrichtenagentur APA jetzt die folgende Überlegung zu Protokoll: Der Versuch der Eindämmung der Pandemie sei eine ungeheure Demonstration der Handlungsfähigkeit des Staates gewesen, den wir zuvor doch nur noch als eine von Sachzwängen getriebene Veranstaltung wahrgenommen hätten.

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