Mitunter kann auch die Schwarzmalerei schön und bunt ausfallen: „Manchmal ist das Leben total beschissen“, mault Enkel Philipp (Paul Jumin Hoffmann) mit rotzigem Charme zu seinem Großvater Friedrich hinüber, „ändert sich das irgendwann mal?“ − „Das“, gibt der große alte Grips-Theaterkopf Dietrich Lehmann gibt mit knochentrockenem weisem Witz zurück, „ändert sich nie“. Den beiden sind gerade die Frauen weggelaufen. Sechzig Jahre Altersunterschied, aber die Probleme bleiben irgendwie immer gleich. Hat auch was Tröstliches.

Das Grips Theater eröffnet seine Saison mit einem reichen Generationen-Musical „Die letzte Kommune“, aus der Feder des eingefleischten Musiktheaterkomödien-Duos Peter Lund und Thomas Zaufke. Kurz bevor Opa Friedrich von seiner Tochter ins Pflegeheim abgeschoben wird, fasst er gemeinsam mit seinem Kommunen-Kumpel von anno 1968 Hannes (mit Rockerzopf und roter Hammer-und Sichel-Gürtelschnalle: Christian Giese) den Entschluss, eine Alterswohngemeinschaft aufzumachen.

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