Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter.
Foto: ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky Deutschland/Frédéric Batier

Berlin - Einer schießt sich in den Kopf. Einer hängt sich auf. Wertpapiere flattern von der Decke. Und mittendrin Kommissar Gereon Rath, der schwer angeschlagen durch die  Gänge der Börse taumelt. Die Eingangsszene der 3. Staffel von „Babylon Berlin“ lässt sich tagesgenau datieren. Es ist der 25. Oktober 1929, Schwarzer Freitag. Nach dem apokalyptischen Entrée wird die Chose allerdings noch einmal zurückgespult: „Fünf Wochen zuvor.“ Ein mittlerweile üblicher dramaturgischer Kniff, mit dem der Geschichte ein Spannungsbogen eingezogen wird, noch ehe sie begonnen hat.

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