Vieles war einfach Künstlerpech. Aber eben nicht alles, was in der Premiere der „Pyramide“ schief ging, war dem Zufall geschuldet. Dass überhaupt ein Wagnis darin liegen könnte, eine Spielshow zu reanimieren, die beim eigenen Sender bereits mehr als 150 Sendungen auf dem Buckel hat und zudem als „$100.000 Show“ in Amerika gelaufen war, hat beim ZDF vielleicht niemand überhaupt in Erwägung gezogen. „Formate wie dieses funktionieren immer – überall auf der Welt und vor 30 Jahren genauso wie heute“, sagte Andreas Gerling, ZDF-Leiter des Programmbereichs Quiz und Formatentwicklung. Das mag stimmen. Aber es gibt auch ein paar (Spiel)-Regeln, die eingehalten werden müssen, damit die Show mit einem Spiel auch beim Zuschauer verfangen kann: Es braucht Gerechtigkeit und sympathische Kandidaten.

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