Szene aus dem Film Die Stadt ohne Juden.
Foto:  Foerderverein Filmkultur Bonn e.V

Berlin - Der Bürgermeister einer Großstadt begrüßt den ersten jüdischen Heimkehrer nach Jahren des Exils mit den Worten: „Mein lieber Jude!“. Dann wird der Mann auf den Schultern der Bürger durch die Straßen getragen. Diese arglose Szene steht am Schluss des Films „Die Stadt ohne Juden“, der im Juli 1924 in Wien zur Premiere kam. Erzählt wird darin die damals schier unvorstellbare Geschichte einer kollektiven Vertreibung. 

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