Donald Trump stehen neue Enthüllungen ins Haus. Diesmal plaudert seine Verwandtschaft.
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Robert Trump (74) steuert auf einen größeren Familienstreit zu. Der jüngere Bruder des US-Präsidenten will die Veröffentlichung eines offenbar wenig schmeichelhaften Buches über die Präsidentenfamilie verhindern – das Buch hat Mary Trump geschrieben, eine Nichte des Präsidenten. So berichtet es die New York Times, ein entsprechender Antrag auf Unterlassung sei bei einem Gericht im New Yorker Stadtteil Queens eingegangen. Darin soll er Mary vorwerfen, eine Stillschweigevereinbarung über das Erbe von Fred Trump – ihres Großvaters und des Vaters von Donald Trump – zu brechen. Klingt nach einem juristischen Winkelzug, mal sehen, was daraus wird.

Im Vorfeld muss in jedem Fall schon einmal Stimmung gemacht werden gegen die abtrünnige Nichte: „Ihr Versuch, unsere Familienbeziehungen nach all diesen Jahren zu ihrem finanziellen Vorteil aufzubauschen und in ein schlechtes Licht zu rücken, ist sowohl eine Farce als auch eine Ungerechtigkeit mit Blick auf das Gedenken an unsere geliebten Eltern“, wird Robert Trump zitiert. „Ich und der Rest meiner ganzen Familie sind so stolz auf meinen wunderbaren Bruder, den Präsidenten, und empfinden Marys Vorgehen als wahre Schande.“ Farce, Ungerechtigkeit, Schande – Reiz- und Schlüsselwörter in einem heraufziehenden Familienzwist vor den US-Wahlen im November.

Wie auch immer: Das Buch „Too Much and Never Enough: How My Family Created the World’s Most Dangerous Man“ (etwa: „Zu viel und nie genug: Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf“) von Mary Trump soll am 28. Juli erscheinen. Laut dem Verlag Simon & Schuster, in dem zuletzt eine kritische Biografie von Melania Trump erschien, zeichnet die Tochter von Donald Trumps älterem Bruder Fred Trump Jr. auf 240 Seiten ein verheerendes Bild von der Familie.

Natascha Ochsenknecht (55) erinnert daran, dass gerade die Familie ein Ort der Gewalt gegen Kinder ist. Die Autorin und Ex-Frau von Uwe Ochsenknecht (64) sammelt in einer Online-Petition Unterschriften für schärfere Strafen bei Kindesmissbrauch. „Wir können leider nicht alle Kinder vor sexuellem Missbrauch beschützen, denn sie können auch von der Mutter oder dem Vater missbraucht werden“, sagte Ochsenknecht jetzt der Süddeutschen Zeitung. „Aber wir können alles tun, um sie besser zu beschützen. Bewährung für Sexualstraftäter ist ein Freifahrtschein.“ Die Petition haben schon deutlich über 200.000 Menschen unterschrieben.

Ochsenknechts Petition hat biografische Gründe: Ihr Sohn Wilson Gonzalez (30) wurde als Kind von einem Bekannten der Familie missbraucht, wie sie in der Zeitung schildert. Er selbst hatte sich dazu 2019 in der Bunten geäußert. Sein Management erklärte unterdessen, Wilson sei mit der Petition seiner Mutter einverstanden und habe diese auch auf Social Media geteilt. Er wolle das nicht weiter kommentieren und von ihrer „wichtigen Arbeit“ ablenken. „Ich habe vor 25 Jahren gelernt damit umzugehen, dass es eine Krankheit ist. Wer sich jedoch nicht frühzeitig Hilfe holt und zu weit geht, muss ordentlich bestraft werden.“

Ron Jeremy (67) hat nicht den besten Ruf, in den letzten Jahren wurden dem Pornodarsteller immer wieder sexuelle Übergriffe vorgeworfen, darunter auch von Kolleginnen aus der Sexfilm-Branche. In Los Angeles ist der Mann, der mit bürgerlichem Namen Ronald Jeremy Hyatt heißt, nun wegen Vergewaltigung angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft führt in der am Dienstag veröffentlichten Anklage die Vorwürfe von vier Frauen auf, dabei geht es neben Vergewaltigung auch um sexuelle Nötigung. Die Übergriffe gegen Frauen im Alter von 25 bis 46 Jahren sollen sich in einem Haus und in einer Bar in West Hollywood zwischen 2014 und 2019 ereignet haben.

Branchentreffen 2012 in Berlin bei der Eröffnung der Erotikmesse Venus: Ron Jeremy (M.) mit Gina-Lisa Lohfink im Arm (l.) sowie Conny Dachs (2. v. r.) mit Mia Magma. Links ist Micaela Schäfer zu erkennen.
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Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft ihm „gewaltsame Vergewaltigung, gewaltsame Penetration mit einem Gegenstand und gewaltsame orale Nötigung“ in insgesamt acht Anklagepunkten vor. Laut Mitteilung drohen Jeremy im Fall eines Schuldspruchs 90 Jahre Haft. Er gehört zu den ikonischen Figuren der Porno-Branche. Er hat in mehr als Tausend Sexfilmen mitgespielt. 2007 brachte er eine Autobiografie mit dem Titel „Ein Mann und viertausend Frauen“ heraus. Darin bezeichnete er sich als sexbesessen. Allerdings bestritt er stets, jemals sexuell übergriffig geworden zu sein, zuletzt 2017 im Magazin Rolling Stone: „Das sind alles pure Lügen oder nachträgliche Reue. Ich habe noch niemals jemanden vergewaltigt und würde so etwas nie tun.“

Ein Mann unbekannten Alters hat am Strand von Cape Henlopen im US-Bundesstaat Delaware einen größeren Hai einfach gepackt und ihm das Maul aufgerissen. Eine rasante Szene, die ein Augenzeuge mit seinem Handy filmte. Tierschützer werden nicht begeistert sein, schließlich geht der muskelbepackte, braungebrannte Haifänger sehr robust zur Sache – so als handele es sich bei der nicht ganz ungefährlichen Übung eher um eine Art Volksbelustigung, einen Entertainment-Stunt mit einer ordentlichen Portion virilen Trophäenstolzes.