Der Kameramann Robby Müller bei der Arbeit
Foto: Venice International

Berlin - In der Enge eines Hotelzimmers nähert sich eine Frau von rechts der Mitte des Raumes. Dort sitzt am Fenster ein etwa zehnjähriges Kind, der Frau entgegen blickend. Draußen pulsiert die nächtliche Stadt in unwirklichem Grün. In einer langen, fließenden Bewegung nähern sich Mutter und Sohn immer weiter an, bis sie sich endlich berühren und kreisend umarmen. Sie haben eine lange Zeit der Trennung hinter sich, doch das ist nun vorbei. Sie sind eben von einem Fluch erlöst worden. Und mit ihnen die Zuschauer im Kinosaal, die  ihre Tränen ins Taschentuch drücken, erleichtert über die Länge des Abspanns, der ihnen hilft,  ins Normalleben zurückzufinden. Die Schlusssequenz von „Paris, Texas“ gehört zu den großen ikonografischen Momenten der Filmgeschichte. 

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