Das Wort „Russlanddeutsche“ ist ein Sammelbegriff, der erst seit dem 20. Jahrhundert Anwendung findet. Er bezeichnet die Nachfahren von Siedlern aus dem deutschsprachigen Mitteleuropa, die sich ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in verschiedenen Regionen des Russischen Reiches niedergelassen hatten. Seit den 50er-Jahren kehren sie als Aussiedler – ab 1993 als Spätaussiedler – in die Bundesrepublik Deutschland zurück. Sie alle verbindet eine gemeinsame Migrationsgeschichte.

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