Dieter Nuhr, 60, ist um keine starke Meinung verlegen. Das beweist der Kabarettist nun schon seit vielen, vielen Jahren. Und obwohl er sein Bühnen- und Fernsehschaffen im Sinne der Aufklärung versteht, sind die Mittel seiner Wahl nicht immer nur sachangemessene Freundlichkeiten, sondern auch robust-rustikale Frechheiten mit klarer Beleidigungsabsicht. Nach seiner jüngsten ARD-Sendung „Nuhr im Ersten“ hat sich der Mann nun den Vorwurf eingefangen, er sei ein Rassist. Wie konnte das passieren?

Der Komiker hatte in der Sendung über die Autorin Alice Hasters behauptet, ihr Buch mit dem Titel „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ sei „in den USA ein Riesenrenner“ gewesen. Dummerweise ist das Buch der deutschen Journalistin, das Nuhr seinen eigenen, leicht abfälligen Worten zufolge „auf dem Flughafen im Vorbeigehen wahrgenommen“ haben will, aber gar nicht in den USA erschienen. Seitdem kocht es in den sogenannten sozialen Netzwerken.

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